Free Hugs :)

Als ich am Freitag „Tschüss“ gesagt habe, musste ich mich auch von meinen Zimmergenossen und den anderen Patienten verabschieden! Das war der tränenreichste Abschied von allen, denn einige von ihnen sind mir sehr ans Herz gewachsen. ❤ 

Mit zwei Personen war ich besonders eng verbunden! Verbunden durch das gleiche Schicksal. Wir hatten alle drei dieses Jahr einen schweren Autounfall und sind seitdem querschnittsgelähmt. Es gibt weiß Gott schönere Gelegenheiten, um Freundschaften zu schließen, aber wohl keine wichtigeren. Zusammen lachen, gemeinsam weinen, gegenseitig trösten oder sich einfach nur austauschen und zusammen meckern. Das alles war so verdammt wichtig! Es war eine harte Zeit, aber ihr habt sie für mich erträglicher gemacht. Danke dafür, ich hab euch lieb!

Eine Frage hat sich dann Freitag aber gestellt. Wie verabschiedet man sich jetzt? Wie drückt man sich denn im Rollstuhl? Der Rollstuhl war irgendwie immer im Weg und keiner von uns mehr so gelenkig. Wir haben geheult und gelacht zugleich, denn es sah wahnsinnig lustig aus. 

Dann habe ich mich auf eine Krankengymnastikliege gesetzt. Diese konnte man hoch fahren, so dass der andere mit dem Rollstuhl drunter fahren konnte. Wir haben es schließlich also doch geschafft, uns ganz fest zu drücken!

Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft und Ausdauer ihr Lieben. Fühlt euch gedrückt!!! 

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